Bahn 1 Bahn 2 Bahn 3 Bahn 4 Bahn 5 Bahn 6 Bahn 7 Bahn 8 Bahn 9 Bahn 10 Bahn 12 Bahn 12 Bahn 13 Bahn 14 Bahn 15 Bahn 16 Bahn 17 Bahn 18 Platzkarte

Der turniertaugliche 18-Loch Golfplatz (6134 m bei Par 72) wurde im September 1999 offiziell eröffnet. Die Bahnen wurden dabei von Golfplatzarchitekt Christoph Städler ideal in die sanft gewellte, von Wäldern und Baumreihen gesäumte Landschaft eingefügt und durch zahlreiche Teiche ergänzt. Mehrere Löcher fallen durch ihr außergewöhliches Design auf, vor allem die Bahnen 12, 15 und 17. Dank seines Sandbodens ist dieser besonders naturnah gestaltete Platz ganzjährig einwandfrei bespielbar.


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Bahn 1: Nebelloch
Ein relativ schwieriges Eröffnungsloch mit einem ungewöhnlichen Bahnenverlauf, weil sich das Fairway von der Drivezone bis zum Grün um einen Teich herumwindet. Der Teich wurde angelegt, um den Anreiz zur Abkürzung über Bahn 2 zu nehmen. Der Solitärbaum mitten in der Drivezone sorgt zusätzlich für manche Überraschung und stellt die Spieler gelegentlich vor ungewöhnliche Aufgaben.

Bahn 1, Par 4, HCP 9 Herren: 370/380, Damen: 313/304 Werbung
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Bahn 2: Lohner Alpen
Das längste Par-3-Loch des Platzes führt hangaufwärts zum höchsten Punkt des Golfgeländes. Wegen des üblicherweise herrschenden Gegenwindes spielt sich die Bahn ziemlich lang. Der offene Grüneingang lässt daher ein flaches Anspielen zu. Ein großer Bunker lauert links am Grün auf verzogene Schläge und wird manchen Spieler dazu verleiten, den Abschlag lieber etwas nach rechts neben das Grün zu verziehen, von wo aus es auch wegen des nach rechts hängenden Grüns wesentlich einfacher ist, das Par zu retten.

Bahn 2, Par 3, HCP 13 Herren: 191/181, Damen: 158/148 Werbung
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Bahn 3: Schweden-Schanze
Das kürzeste Par-4-Loch des Platzes bietet vom Tee aus einen reizvollen Überblick über den nördlichen Teil des Golfgeländes. Vor allem bei dem meist herrschenden Rückenwind ist das Grün vom Abschlag aus für sehr lange Spieler mit einem guten Drive fast in Reichweite. Der Drive erfordert allerdings einen Carry von über 240 m über einen mitten im Fairway gelegenen Sperrbunker hinweg, so dass es in der Regel ratsam erscheint, den Abschlag vor dem Bunker zu platzieren. Die Approach-Zone ist mit Semirough ausgestattet, so dass ein flacher "bump-and-run-shot" nach schottischem Vorbild hier nicht möglich ist, sondern ein Anspiel durch die Luft erfordert. Das Grün ist extrem breit und erlaubt daher eine große Variation an Fahnenpositionen, aber es ist nur ca. 12 m tief, und unmittelbar an der Hinterkante verläuft ein tiefer Graben, der jeden zu lang geratenen Ball schluckt.

Bahn 3, Par 4, HCP 15 Herren: 288/244, Damen: 278/234 Werbung
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Bahn 4: Brettberger Gräfte
Das Fairway wird auf der linken Seite durch Teiche gesäumt, so dass sich der vorsichtige Spieler leicht dazu verleiten läßt, den Ball auf die rechte Fairwayseite zu plazieren. Von dort aus muß er allerdings beim Schlag zum Grün eine vorspringende Baumgruppe überwinden. Das dreistufig gestaltete Grün liegt eingebettet zwischen einem Bunker und der Gräfte des Gutshofes Brettberg und macht das Anspiel zu einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

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Bahn 5: Am Wolkenbusch
Die Abschläge liegen auf einer schmalen Landbrücke zwischen zwei Teichen. Das Grün liegt optisch sehr eindrucksvoll unmittelbar vor der Hochwaldkulisse am äußersten Ostrand des Golfgeländes, und vor dem Grün lassen zwei seitliche Bunker nur einen sehr schmalen offenen Zugang für ein flaches Anspiel.

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Bahn 6: Langschmidt
Während das Fairway in Reichweite des Drives noch relativ breit ist, wird es im weiteren Verlauf allmählich immer enger. Dabei führt es zwischen Teichen auf der rechten Seite und hohen Eichen am linken Bahnrand hindurch. Das diagonal angelegte Grün wird vor der rechten Hälfte durch einen Bunker verteidigt, so dass Fahnenpositionen auf der rechten Seite nur im Flug angespielt werden können.

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Bahn 7: Schluckspecht
Beim Abschlag gilt es zunächst einen Quergraben in ca. 100 m Entfernung zu überwinden. Im weiteren Verlauf führt das Fairway zwischen einem langgestreckten Teich am linken Bahnrand und einem Feuchtgebiet auf der rechten Seite hindurch. Longhitter müssen aufpassen, daß sie den Fairwaybunker mitten in der Drivezone vermeiden, sonst wird das Par sehr schwierig zu retten sein. Der hintere rechte Sektor wird allerdings sowohl durch den vorgelagerten Bunker als auch durch eine prägnante Stufe im Grün verteidigt, so dass dortige Fahnenpositionen sehr schwierig anzuspielen sind.

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Bahn 8: Just for fun
Dieses kleine Loch, das kürzeste des Platzes, wirkt vom Abschlag aus ganz harmlos und leicht zu bewältigen. Aber Vorsicht: hier wurde eine "Falle" eingebaut in Gestalt eines "blinden" Bunkers rechts vorm Grün, der zusammen mit dem linken, sichtbaren Bunker nur einen sehr schmalen offenen Eingang zum Grün zuläßt. Durch die unsichtbare Lage des rechten Bunkers unterliegt der Spieler zugleich der optischen Täuschung, dass das Grün näher liegt als die vermessene Bahnlänge.

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Bahn 9: An der Eichenallee
Die Bahn führt auf ganzer Länge immer hart an einer alten Eichenallee am rechten Bahnrand entlang. Für Longhitter wird die Drivezone links durch einen Fairwaybunker eingeengt, während kürzere Spieler eher das Problem haben werden, den Graben in ca. 300 m Entfernung vom Abschlag mit dem zweiten Schlag zu überwinden. Von hier aus steigt das Fairway bis zum Grün hin wieder leicht an, führt 80 m vor dem Grün an einem weiteren Fairwaybunker vorbei und mündet in ein schmales Grün, das sich halbkreisförmig um einen tiefen Bunker am linken Grünrand herumzieht und vor allem im kleinen Grünsektor hinter dem Bunker sehr schwer anzuspielende Fahnenpositionen bietet.

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Bahn 10: Panoramablick
Vom Abschlag eröffnet sich ein beeindruckender Panoramablick über einen Großteil des Golfgeländes. Der Drive führt vom Clubhaus-Hügel hinunter ins Tal, wobei es vor allem zu vermeiden gilt, den Ball rechts in die dortigen Teiche zu verziehen. Der anschließende Schlag zum Grün ist in der Regel nicht besonders lang, muß aber vor dem Grün einen Wassergraben überwinden und darf zugleich weder nach rechts verzogen werden noch zu lang geraten, weil sich dort ein weiterer Teich um das Grün herumzieht.

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Bahn 11: Dünenkeiler
Das Fairway verläuft in einer Mulde wie eingekeilt zwischen zwei Hügelkämmen. Longhitter werden allerdings in der Entfaltung ihrer Schlaglänge durch eine Gruppe von 6 Potbunkern gehindert, die vor dem Grün die gesamte Fairwaybreite blockieren. Sie liegen hinter einer leichten Hügelkuppe und sind vom Abschlag aus daher nicht einzusehen, was dem einen oder anderen Spieler vielleicht als unfair erscheinen mag.

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Bahn 12: Man tau
Die sportlich abwechslungsreichste Golfbahn! Zunächst zwei Fairwaybunker, dann drei das Fairway querende Gräben, die zum Teil mit Bäumen und Büschen bestanden sind, teilen diese Bahn in fünf verschiedene Sektionen auf. Beim Drive befindet sich für gute Spieler mitten in der Landezone ein enormer Bunker, der kaum im Flug überwunden, sondern allenfalls rechts oder links passiert werden kann. Wer den linken Weg wählt, um beim zweiten Schlag den Weg zum Grün abzukürzen, flirtet im Falle eines Draws mit der Ausgrenze oder mit tiefem Rough. Wer den rechten Weg wählt, muß aufpassen, nicht rechts in den Fairwaybunker oder in den dortigen Teich zu verziehen. Auf der linken Route kann man mit einem langen und vor allem äußerst präzisen zweiten Schlag das Grün erreichen, muß dabei allerdings in voller Länge über einen Teich spielen, der sich vor dem Grün und unmittelbar am linken Grünrand langzieht. Der sichere Weg sind drei Etappen, außen um den Teich und um die Bäume herum.

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Bahn 13: Auf der Insel
Ein landschaftlich sehr reizvolles Loch. Von den deutlich erhöhten Abschlägen sieht man zunächst über diverse Wasserflächen hinweg bis auf die Nachbar-Fairways. Weiter geht dann der Blick über das anzuspielende Inselgrün bis hin zu der starken Eichenkulisse im Hintergrund.
Der unbefangene Spieler empfindet dieses Loch zunächst als „sehr schön” und auch als nicht besonders bedrohlich. Doch sollte er die Anforderung an die Präzision seiner Schlagrichtung und an die geforderte Länge des Abschlages bis über das Wasser nicht unterschätzen; Konzentration ist gefragt.
Über die Brücke auf dem Inselgrün angekommen wird der Spieler dann belohnt durch einen überwältigenden Rundumblick mit reichlichem Wechsel von Teich- und Rasenflächen, unterbrochen vom parkähnlichen Grün der Bäume. Spätestens hier wird dem aufmerksamen Betrachter der Landschaft der „genius loci” des Lohner Golfgeländes klar.

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Bahn 14: Am Kiebitznest
Hier führt der erste Schlag von einer Halbinsel hinunter auf ein relatives breites Fairway. In gut 200 Metern befindet sich ein Quergraben, der besonders bei Westwind schwer zu überschlagen ist. Der Schlag zum Grün findet einen offenen Grüneingang vor, lediglich zu beiden Seiten warten Bunker auf verzogene Fehlschläge.

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Bahn 15: Heidberg
Sie gilt wahrscheinlich als die Schwerste des Platzes und wäre vom Schwierigkeitsgrad her wohl eher als ein Par 5 anstatt Par 4 einzustufen. Durch unantastbare Biotopstrukturen und durch Maßnahmen zur Verhinderung des Abkürzens über angrenzende Spielbahnen, hat sie zugleich den ungewöhlichsten Bahnverlauf. Das anfänglich sehr breite Fairway verjüngt sich zum Landepunkt des idealen Drives zusehends, wobei es den linksseitigen Teich und den angrenzenden Fairwaybunker unbedingt zu vermeiden gilt. Am Ende des Teiches knickt die Bahn scharf nach links ab, und da selbst die weitesten Longhitter hier mit dem Drive nicht über die Ecke abkürzen können, verbleibt in jedem Fall ein langer Schlag zum Grün.

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Bahn 16: Pingel Anton
Diese kurze Bahn führt durch eine Lücke in einer Baumreihe hindurch auf ein sehr schmales Fairway, das links durch ein unter Naturschutz stehendes Feuchtbiotop und rechts durch eine Eichenallee gesäumt wird. Unmittelbar hinter dem rückwärtigen Grünbunker verläuft ein Bahndamm, auf dem ab und zu ein regionaler Bummelzug verkehrt.

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Bahn 17: An Woaterpott
Durch die Drivezone verläuft quer ein unter Naturschutz stehender Graben. Nur wer min. 160 m weit schlagen kann, sollte eventuell versuchen, mit dem Abschlag den zweiten Fairwayabschnitt hinter dem Graben zu erreichen, von wo aus nur ein relativ kurzer Schlag zum Grün verbleiben würde. Der Schlag zum Grün wird auf der linken Seite durch einen enorm großen Bunker verstellt, wodurch Fahnenpositionen im linken Teil des Grüns relativ schwierig anzuspielen sind.

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Bahn 18: Lohner Wind
Anfangs recht unspektakulär, muß aber mit dem zweiten Schlag über einen Teich, der unmittelbar vor dem Grün endet, gespielt werden. Das Grün liegt optisch eindrucksvoll in einer schüsselartigen Mulde unterhalb des Clubhauses. Rechts neben dem Grün lauert ein über zwei Terrassen gestalteter Bunker. Die Grünböschung erinnert an ein Amphitheater und gibt den Zuschauern Gelegenheit, den eintreffenden Spielern bei den entscheidenden Schlägen zuzusehen.

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